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Das primäre Ziel bei fast allen Kindern, die von Behinderungen betroffen sind, ist es, den Muskeltonus positiv zu beeinflussen. Das geschieht
bereits von Beginn der Stunde an, da das warme Wasser (33 °C) die Muskulatur weich macht und somit schon den Spannungszustand günstig verändert. Im Verlauf der Stunde kann dann die Muskulatur ganz anders eingesetzt werden. So können
Verkürzungen vermieden und bestehende muskuläre Disbalancen ausgeglichen werden. Zudem können verschieden Muskelgruppen gekräftigt werden, die unter Schwerkraftbedingungen nur schwer genutzt werden können.
Der vermehrte Einsatz der Muskulatur führt dann von Stunde zu Stunde zu verbesserter Beweglichkeit der Gelenke. Speziell auch die Hüft, -Knie- und
Fußgelenke werden geschmeidiger durch den Einsatz von Flossen beispielsweise. Dies wird zu Fortschritte beim Laufen führen.
Die Wirkung auf die psychische Entwicklung sollte hier zudem
nicht vernachlässigt werden. Die Erfolge im Wasser werden die Kinder anregen, sich auch unter Schwerkraftbedingungen mehr zu bewegen. Ihr allgemeines Selbstwertgefühl wird dadurch enorm erhöht.
Durch Spaß und Spiel sollen die Kinder Freude an der Bewegung im Wasser entwickeln.
Je nach motorischem Können werde ich die Kinder in entsprechende Gruppen
einteilen, gegebenenfalls auch ohne die Eltern mit ihnen arbeiten. Das wird zuvor im Einzelnen besprochen.
Die Therapiemethodik versteht sich als Langzeitmethode. Daher sollte das therapeutische Schwimmen ein fester Inhalt im
Wochenplan sein, damit das Kind permanent gefördert werden kann.
Für den ersten Eindruck, hier ein paar Bilder aus den Kursen:
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